Backen
Wiener Plätzchen mit Himbeerfüllung
Von Seyhan
Diese Wiener Plätzchen sind wunderbar zart und zergehen förmlich auf der Zunge. Zwei mürbe Kekse werden mit einer feinen Buttercreme und fruchtiger Himbeermarmelade gefüllt – ein klassisches Gebäck, das auf keiner Kaffeetafel oder in der Weihnachtsbäckerei fehlen darf.
🔪 Vorbereitung: 40 Min.⏱ Garzeit: 15 Min.🍽 30 Portionen
Zutaten
- Für die Plätzchen
- 250 g Maismehl
- 150 g Weizenmehl (Type 405)
- 150 g weiche Butter
- 200 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- Für die Füllung
- 80 g weiche Butter
- 100 g Puderzucker
- 1 TL Vanilleextrakt
- 6 TL Himbeermarmelade (alternativ Aprikosen- oder Erdbeermarmelade)
- Optional
- Geschmolzene Zartbitterschokolade zum Verzieren
- Puderzucker zum Bestäuben
- Weiße Schokolade
- Gehackte Pistazien
- Kokosraspeln
Zubereitung
- 1Den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen und ein Backblech mit Backpapier auslegen.
- 2Butter, Puderzucker und Vanilleextrakt cremig verrühren.
- 3Maismehl und Weizenmehl hinzufügen und alles zu einem glatten, weichen Teig verkneten.
- 4Den Teig in einen Spritzbeutel mit großer Sterntülle füllen und etwa 20 kleine Rosetten mit einem Durchmesser von 3–4 cm auf das Backblech spritzen.
- 5Die Plätzchen im vorgeheizten Backofen 10–15 Minuten backen, bis die Ränder leicht goldgelb sind.
- 6Anschließend vollständig auf einem Kuchengitter auskühlen lassen.
- 7Für die Buttercreme die weiche Butter mit Puderzucker und Vanilleextrakt luftig aufschlagen.
- 8Auf die Hälfte der Plätzchen jeweils etwas Himbeermarmelade geben. Die übrigen Plätzchen mit der Buttercreme bestreichen und anschließend jeweils zwei Plätzchen vorsichtig zusammensetzen.
- 9Nach Belieben mit etwas Puderzucker bestäuben oder teilweise in geschmolzene Schokolade tauchen.
TippDie Wiener Plätzchen schmecken nach ein bis zwei Tagen besonders aromatisch, da die Füllung dann leicht durchzieht und die Kekse noch zarter werden. In einer gut verschlossenen Keksdose bleiben sie mehrere Tage frisch.
Wissenswertes
Maismehl enthält kein Klebereiweiß und macht Plätzchen deshalb besonders zart und mürbe – sie zerfallen fast auf der Zunge. Plätzchen dieser Art sind in der Weihnachtsbäckerei Österreichs und Süddeutschlands verbreitet und werden gern mit Marmelade oder Buttercreme gefüllt.
Tipps & Variationen
- Das Maismehl macht die Plätzchen besonders zart und mürbe.
- Den Teig vor dem Ausstechen kühlen.
- Die Plätzchen nur hell backen, sie sollen kaum Farbe bekommen.
- Erst füllen, wenn sie vollständig abgekühlt sind.
Häufige Fragen
Welches Maismehl eignet sich?
Fein gemahlenes Maismehl, nicht grober Maisgrieß (Polenta).
Wie lange halten sich die Plätzchen?
In einer Blechdose etwa 2 Wochen.
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