Suppen
Kartoffelsuppe mit Lauch, Speck und Würstchen
Von Seyhan
Eine deftige Kartoffelsuppe mit Lauch, Karotten, Majoran und einem Schuss Sahne, dazu ausgelassener Speck und Würstchenscheiben. In etwa 50 Minuten fertig und ideal für kalte Tage – für 4–6 Personen.
🔪 Vorbereitung: 15 Min.⏱ Garzeit: 40 Min.🍽 5 Portionen
Zutaten
- 1 kg Kartoffeln, vorwiegend festkochend
- 1 Stange Lauch (ca. 250 g)
- 2–3 Karotten (ca. 200 g)
- 1 Zwiebel
- 1 Knoblauchzehe
- 25 g Butter oder Butterschmalz
- 1,2 l Gemüsebrühe
- 120 ml Schlagsahne
- 50 g Speckwürfel
- 3 Wiener Würstchen (ca. 200 g)
- ½ TL getrockneter Majoran
- Salz
- Pfeffer
- 1 Prise frisch geriebene Muskatnuss
- 2 EL gehackte Petersilie
- Optional
- Brot oder Baguette als Beilage
Zubereitung
- 1Kartoffeln und Karotten schälen und in etwa 1,5 cm große Würfel schneiden. Den Lauch längs aufschneiden, gründlich waschen und in Ringe schneiden. Zwiebel und Knoblauch schälen und fein hacken.
- 2Die Butter in einem großen Topf erhitzen. Zwiebel und Knoblauch darin glasig dünsten, dann Kartoffeln, Karotten und Lauch zugeben und unter Rühren 3–4 Minuten andünsten.
- 3Mit der Gemüsebrühe auffüllen, aufkochen und die Suppe bei mittlerer Hitze etwa 30 Minuten sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln weich sind.
- 4Nach etwa 15 Minuten Majoran, Muskatnuss, Salz und Pfeffer zugeben.
- 5Wer die Suppe sämiger mag, zerdrückt am Ende einen Teil der Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer direkt im Topf.
- 6Inzwischen den Speck in einer kleinen Pfanne ohne Fett knusprig auslassen. Die Würstchen in Scheiben schneiden.
- 7Speck, Würstchen und Sahne in die Suppe geben und alles noch etwa 5 Minuten ziehen lassen, ohne dass die Suppe sprudelnd kocht. Nochmals abschmecken.
- 8Mit frisch gehackter Petersilie bestreuen und heiß servieren.
Wissenswertes
Die Kartoffelsuppe gehört zu den bekanntesten Eintöpfen der deutschen Hausmannskost. Seit sich die Kartoffel im 18. Jahrhundert in Preußen und anderen Regionen als Grundnahrungsmittel durchgesetzt hat, wird sie in unzähligen Varianten gekocht – mal fein püriert, mal stückig, mal mit Speck, Würstchen oder Mettenden. Typisch ist der Majoran, der in Deutschland auch „Wurstkraut“ heißt und vielen deftigen Kartoffelgerichten ihr Aroma gibt.
Tipps & Variationen
- Vorwiegend festkochende Kartoffeln behalten ihre Form, geben aber genug Stärke ab, damit die Suppe leicht sämig wird.
- Am nächsten Tag schmeckt die Suppe oft noch besser. Beim Aufwärmen etwas Brühe zugeben, da sie nachdickt.
- Statt Wiener Würstchen passen auch Mettenden, Bockwurst oder geräucherte Bratwurst.
- Für eine vegetarische Variante Speck und Würstchen weglassen und mit geröstetem Brot servieren.
Häufige Fragen
Kann ich die Kartoffelsuppe einfrieren?
Ja, am besten ohne Sahne und Würstchen. Beim Aufwärmen frisch ergänzen – so bleibt die Konsistenz besser.
Wie lange hält sich die Suppe im Kühlschrank?
Abgedeckt 2–3 Tage.
Kann ich die Suppe pürieren?
Ja. Vor dem Zugeben von Speck und Würstchen mit dem Stabmixer ganz oder teilweise pürieren, dann wird sie besonders cremig.
Kann ich die Sahne ersetzen?
Ja, mit Milch oder Kochsahne – die Suppe wird dann etwas leichter.
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